Vancouver – California

Endlich habe ich die Zeit gefunden um mal wieder einen Blogeintrag zu verfassen. Es ist nicht so das ich nicht genügend Dinge hätte, über die ich schreiben kann. Die Zeit seit Weihnachten war gefüllt mit Erlebnissen, die mich Nachhaltig beeindruckt haben und den weiteren Verlauf dieser Reise extrem beeinflussen werden und haben… Alles wird anders!

Aber ich will dem ganzen nicht vorgreifen und euch erstmal auf den neusten Stand der Dinge bringen. Nachdem ich schweren Herzens die Familie Neumann nach 14 Tagen Aufenthalt verlassen habe wurde ich auf dem Weg nach Vancouver selbstverständlich mit Regen empfangen. vancouverDas ganze war aber nur halb so schlimm, da ich erstens mit zwei tollen und reichhaltigen Verpflegungs-paketen entlassen wurde, und zweitens mein nächster Warmshowers Host in Vancouver schon auf mich wartete. Al in Vancouver hat dann folgenden interessanten Kommentar in meinem, Bewertungsprofil hinterlassen „[…] I question his sanity based on the timing of his tour […]“ nun das habe ich ja nicht zum ersten mal gehört, aber wie sich später erneut herausstellte, sollte auch er recht behalten.

Vancouver Island

Auf meinem Weg nach Vancouver Island, war ich mal wieder auf eine Fähre angewiesen, die ich auch knapp (15 min vor Abfahrt) erreicht habe und die mich wohlbehalten und diesmal ohne Verzögerung nach Vancouver Island brachte. Dort angekommen galt mein erster Gedanke wie immer der Tourist Info vor Ort, leider war die Geschäftsstelle in der Stadt nicht mehr existent, und die neue Außerhalb zu weit entfernt um sie noch zu erreichen. Aber mir wurde vom Weihnachtsmann im Congress Center ein Zeltplatz empfohlen. Der ist zwar etwas weiter außerhalb, liegt entgegengesetzt meiner Route, wäre aber sehr schön. Nun gut, nasse 10km und knapp 200 Höhenmeter später war ich dort… 20$ pro Nacht für 3qm Rasen, geht’s noch? Vielen dank Santa :-/ Also zurück aufs Rad und den nächsten Wald gesucht. Ich habe dann auch recht schnell einen schönen Platz gefunden.

Ab ins Zelt und schlafen, war schließlich ein anstrengender Tag. Nun, der Dezember auf Vancouver Island war bis zu diesem Zeitpunkt Schneefrei (ich erinnere an Al’s Kommentar). Ich wurde mitten in der Nacht von einem seltsamen Geräusch wach, Taschenlampe an und… Hmmm, warum wölbt sich mein Zelt so sehr nach innen? Wahrscheinlich hat sich ein Hering gelöst. Draußen musste ich dann aber feststellen, dass mein Zelt mit dem ekligsten, nassen, klebrigsten Schneematsch bedeckt war den ich je gesehen habe. Normalerweise rutscht Schnee einfach am Zelt runter und fertig, dieses Zeug aber hatte mein Zelt in eine Schneehöhle verwandelt. Den Rest der Nacht habe ich dann damit verbracht, alle ein bis zwei Stunden von innen gegen das Zelt zu klopfen, damit der Schnee abfällt. Entspannte Nächte sind definitiv anders. Am nächsten Tag habe ich mich dann durch den Schneematsch zur TouristInfo gekämpft wo ich das erste und bisher einzige mal auf meiner Reise eine Karte kaufen musste, bisher waren die immer kostenlos!

Zu meinem Glück stellte sich dann heraus, das nur dieser Bereich in dem ich die Nacht war eingeschneit wurde, danke nochmal Santa. Auf meinem Weg Richtung Süden wurde das Wetter immer besser und ich konnte mich einiger schöner Sonnenuntergänge erfreuen. Die letzten zwei Tage auf Vancouver Island gab es dann aber leider extrem viel Regen, so dass ich mich dazu entschloss, eine Abkürzung zu nehmen und einfach zwei Tage auf einem Zeltplatz in der Nähe des Hafens zu verbringen. Von dort aus ging es dann erneut ohne Zwischenfälle mit der Fähre entlang wunderschöner Inseln zurück aufs kanadische Festland, da ich mich entschieden hatte, Weihnachten im Hostel in Vancouver zu verbringen.

Vancouver

P1000448Das Hostel entpuppte sich als interessanter Mix aus WG, Apartment und Jugendherberge. Über die Hygiene möchte ich mich nicht zu sehr ins Detail gehen, Ich lebe noch und habe auch schon schlimmeres gesehen. Was hingegen echt genial war, waren die Leute die ich dort getroffen habe, ein bunter Mix aus Menschen die dort zeitweise wirklich wohnen, Work&Travel Reisenden die dort im Hostel arbeiten und allerlei Hiker und sonstige Weltreisende. Dementsprechend interessant war auch unser gemeinsames Weihnachtsessen, das neben klassischem Truthahn auch Köstlichkeiten aus aller Welt beinhaltete. Dank meiner Mama auch Lebkuchen, Spekulatius und ein wenig Milka Schokolade. Nach dem Essen haben wir dann noch lange zusammen gesessen und gelacht, getrunken und Stories ausgetauscht. Ein sehr gelungener Abend und echt ein sehr besonderer Weihnachtstag. Zu meinem großem Glück wird in Kanada Weihnachten traditionell am 25. gefeiert, im Hostel aber schon am 24. da wir da internationaler waren… juhu zweimal Weihnachten! Das zweite Fest durfte ich mit meinem vorherigen Warmshowers Host Dereidre aus Smithers (Northern BC) und ihrer Familie verbringen. Am vorherigen Tag war ich mit ihr auch schon auf dem deutschen Weihnachtsmarkt in Downtown Vancouver gewesen. Dieser war überraschend authentisch und hatte wirklich deutsche Spezialitäten, jedoch zu Wahnsinns Import Preisen. Trotzdem ein tolles Erlebnis!

Am kanadischen Weihnachtsabend, wurde mir dann die Ehre zuteil, den Truthahn zu tranchieren. YouTube sei dank, war das Ergebnis sogar Essbar und der Vogel sah nicht aus als hätte man ihn für eine Vogelschlag-Simulation an Flugzeugturbinen missbraucht. Nach diesem tollen Abend machte ich ich dann auf dem Weg zurück ins Hostel um am nächsten Tag meine Reise in den Süden Fortzusetzen. Mein Resümee für Vancouver, tolle Zeit, interessante und liebenswerte Menschen, tolles Essen und kein Schnee 🙂

Washington State

Knapp 15km vor der Grenze in die USA ist es dann passiert. Ich konnte es kaum Glauben das es so lange gedauert hat, eigentlich hätte es schon viel früher passieren müssen… Mein erster Platten. Ein knapp 3cm langer Nagel hat es dann doch geschafft, nach fast 3000km ohne Probleme. Aber das ganze war schnell behoben und die Grenze der USA war erreicht. Dies war das erste mal das ich äußerst Gründlich zu meinen Reiseplänen, Absichten und geplanten terroristischen Aktivitäten in den USA befragt wurde. Nach einem relativ langen aber durchaus freundlichem Interview wurde dann mein Aufenthalt für 6 Monate genehmigt. Ich sollte aber gar nicht erst daran denken, eine Woche nach Mexiko zu fahren um dann nochmal 6 Monate zu bekommen. Schon klar, keine Sorge! 🙂

Washington State begrüßte mich dann ich seiner ganzen Pracht und ich muss ehrlich gestehen, das mir dieser Teil bei weitem besser gefiel als Kanada oder Anchorage, das liegt wohl auch daran das nirgendwo dieses nasse, kalte, weiße Zeug rumlag. Auch der Regen war sehr höflich, es hat immer nur dann geregnet wenn ich im Zelt war. Sehr zuvorkommend das Wetter hier… Ich wurde dann aber das erste mal mit einem Novum auf dieser Reise konfrontiert, ein Zeltplatz, der trotz Winterpause von einem Park-Ranger bewohnt war. Das äußerte sich dadurch, das ich, als ich Zähneputzender weise am Pazifik stand, gefragt wurde, ob ich denn hier geschlafen hätte. Naja, ich putze mir gerade die Zähne und habe meinen Kochtopf zum abspülen in der Hand. Da fällt es schwer zu leugnen das man dort geschlafen hat.Washington State Park Fünf Minuten später stand dann eine freundliche Park-Rangerin an meinem Zelt, und klärte ich darüber auf, das es eigentlich unbefugtes Betreten sei und eine Geldstrafe von 150$ bedeuten würde. Aber ich müsse einfach nur die 12$ Campinggebühr zahlen, dann wäre das schon ok. Da ich jedoch gerade aus Kanada gekommen bin hatte ich nur 2USD und den Rest in kanadischen Dollar, um genau zu sein auch nur 5CAN und ein paar Münzen, da sie auch nicht wechseln konnte. Das wäre kein Problem, einfach den bunten Mix aus Scheinen und Münzen in den Umschlag packen, dann passt das schon! Nochmal Glück gehabt, und ab nun wird wohl besser aufgepasst wenn ein Zeltplatz geschlossen ist, gut zu wissen. Landschaftlich kann ich zu Washington State nichts sagen… Dazu fehlen mir die Worte deswegen hier ein paar Bilder.

Janice und GaryAls nächster Punkt stand erneut ein Warmshowers Host in Silverdale auf dem Programm. Nachdem ich etwa eine Stunde durch Silverdale geirrt bin, weil ich meinen Zettel mit den GPS Koordinaten verlegt hatte, stand ich dann bei Janice und Gary vor der Tür. Eine herzliche Umarmung und die Information das sie sich bereits Sorgen um mich gemacht hatte, ließen sofort ein Gefühl von Geborgenheit und „zu Hause“ Aufkommen. Dies setze sich auch Nahtlos fort, die beiden haben mit ihren Kindern bereits meine Weltreise mit dem Fahrrad hinter sich gebracht und waren eine wahre Quelle an interessanten Geschichten und tollen Anekdoten. Es war einfach eine tolle Zeit bei den beiden und nach 3 Tagen inklusive Schneeschuhwanderung, Seattle Besuch Whirlpool auf der Terasse und vielem mehr, viel es mir unglaublich schwer mich wieder auf den Weg zu machen. Wenig später stellte sich heraus, das es sehr gut war, das ich von diesen tollen Erlebnissen die nächsten 14Tage zehren konnte…

Oregon

P1000487Die nächsten 14 Tage verbrachte ich dann nämlich ausschließlich auf Tour, in Wäldern und auf Campingplätzen. Diese Tatsache an sich ist nicht wirklich spektakulär, aber mit 4 Unterhosen und 4 paar Socken kommt man schon an gewisse Grenzen. Einglück ich war alleine in meinem Zelt 😉 Da es aber in Oregon reichlich Hiker/Biker Zeltplätze mit warmen Duschen gibt, war es eben nicht ganz so dramatisch. Für 5$ pro Nacht inklusive Duschen nimmt man so einen Service doch auch gerne in Anspruch. Was meine Erinnerung an diesen Streckenabschnitt prägen wird, ist jedoch leider nicht die wunderschöne Küste mit spektakulären Felsformationen und tollen Campingplätzen. Vielmehr ist es der „fast“ Totalausfall von Frank… Jupp mein Fahrrad heißt jetzt Frank… Wie in „Frank“-enstein. Wenn man es Englisch ausspricht, klingt es viel cooler 🙂

Aber warum der Name? Nun, ich schrieb bereits über die gebrochenen Speichen am Hinterrad und die kleinen Risse in der Felge. Nun gesellte sich ein unangenehmes noch dezentes leises knirschen im linken Pedal dazu. Halb so schlimm dachte ich mir, in San Francisco habe ich einen Fahrradmechaniker der schaut sich das mal an. Leider war aber das Pedal der Meinung, einfach mal vom Fahrrad abfallen zu müssen. Mit etwas Geschick ist es mir dann aber doch gelungen die letzten 30km bis nach Newport zu fahren. War auch nicht wirklich schlimm. Von dort aus wurde erstmal die SRAM Service Hotline angerufen, dank des genialen Support und der Hilfe von Bike Newport habe ich ein neues Set Pedale 200km voraus geschickt bekommen. Also schnell ein paar billig Pedale ans Rad und dann geht es weiter…

rimAls ich dann guter Dinge mein Rad zurück auf die Strasse schiebe und weiterfahren will macht es einfach nur „plopp“. Was war das? Das war das Geräusch eines ziemlich teuren Mavic Laufradsatz bei dem gerade die Flanke aus der Felge gebrochen ist. Die Worte des Fahrradmechanikers, „Sowas habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen!“. Glücklicherweise hatte der Bikeshop ein Bontrager Laufrad, das ich für sehr günstige 160$ kaufen konnte. Das ist wirklich günstig!

Der Haken an der Sache ist jedoch, das mein Hinterrad nicht nach ca. 3500km einfach mal brechen darf und das ich gerade erst 60$ investiert hatte um das ganze neu einspeichen zu lassen! Obendrauf kommt dann die Tatsache das meine hintere Bremse seit Vancouver wieder Probleme bereitet, so dass ich diese nun auch ersetzen muss und seit ca. 1000km nur mit der vorderen Bremse arbeiten kann. Über die Sicherheitsaspekte denken wir jetzt einfach mal nicht nach. In San Francisco wartet ja dank meiner Mama ein Nagelneuer Satz Bremsen auf mich. Leider sieht es so aus, als muss ich meine komplette Kurbel auch ersetzen, da diese mittlerweile sehr viel Spiel hat. Das wird auch nochmal nicht billig. Somit zurück zum Namen Frankenstein, der auch aus Einzelteilen toter Fahrräder… Ähhh zusammengeschraubt wurde. Ich weiß eigentlich heißt der Doktor Frankenstein, und es ist Frankensteins Monster, aus medienwissenschaftlicher Sicht ist dieser Aspekt jedoch durchaus von sekundärer Relevanz für die Namensgebung… Egal 🙂

Zusammengefasst muss ich dennoch sagen das es sehr ärgerlich ist, das nun so viele Komponenten versagen, die alle nicht gerade billig sind. Es stellt sich für mich dann auch die Frage, nach der generellen Verlässlichkeit meiner restlichen Teile. Das erzeugt einfach ein sehr ungutes Gefühl für dem weiteren Verlauf, was mich ins Grübeln gebracht hat. Und wenn man dann schon am Boden ist, gibt es noch einmal einen oben drauf. Meine eigene Schuld, aber trotzdem mehr als ärgerlich. Ich habe auf einem Zeltplatz meine Sonnenbrille am Eingang am Registrierungs-Schalter liegen lassen. Das habe ich am nächsten Morgen gemerkt und bin voller Hoffnung zurück um zu schauen ob sie noch da ist. Leider nein. Aber vielleicht wurden sie beim Ranger abgegeben… „Sonnenbrille, ja die habe ich gestern da liegen sehen. Ich hab sie aber liegen lassen, weil ich dachte jemand wird sie vermissen und holen“…“Wie sie ist nicht mehr da?“ … „Hmmm, vielleicht hat ein Waschbär sie genommen!“ ???!!! Ja, vielen dank dann auch und Glückwunsch an den Waschbären zu seiner 150€ teuren Oakley Sonnenbrille. Gute Wahl! Natürlich ist man wütend auf sich selber, weil man selbst Schuld ist, aber das ganze hätte so einfach vermieden werden können!

California

P1000533Nun bin ich seit zwei Tagen hier, die Hälfte der Zeit macht dieser State seinem Namen auch alle Ehre. An alle Zuhause in Deutschland, der Winter hier bedeutet 10-15°C und Sonnenschein. Echt schwer zu ertragen 😉 Ich bin aber sehr, sehr froh das ich nach 4 Monaten Schnee und Kälte es endlich geschafft habe, dem ganzen zu entkommen. Ich denke also das gute Wetter habe ich wirklich verdient. Gestern habe ich dann auf einem Zeltplatz, Wes und Jason getroffen und bin mit den beiden heute bis hier nach Arcata gefahren. Dabei hat sich dann das Gefühl das ich schon seit längerem mit mir herumtrage bestätigt.

P1000556Alleine fahren ist Mist!

Soviel Spass beim fahren wie heute hatte ich seit Monaten nicht. Es ist eine komplett neue Erfahrung und bestätigt mich darin, das ich diese Reise so nicht mehr fortsetzen werde!

Nach den Entbehrungen die ich durchlebt habe, Berge, Stürme, Erschöpfung, Nässe und Kälte kann ich sagen, das ich mit all diesem Dingen klargekommen bin. Die soziale Isolation scheint für mich jedoch der Punkt zu sein, an dem ich und dieses Abenteuer scheitern! Ich bin nicht Willens mich weiterhin dieser Isolation auszusetzen. Jedenfalls nicht für über 1 1/2 Jahre. Um es in klare Worte zu fassen, der offizielle Teil dieser Reise endet an der mexikanischen Grenze, die ich in ca. 4 Wochen erreichen werde.

Keine Sorge, ich komme nicht gleich nach Hause! 😉

Ich werde erst noch verschiedene Teile der USA bereisen, wobei ich garantiert noch einiges erleben und berichten werde. Der finale Teil meiner Heimreise beginnt dann am 31. Mai 2013 mit meinem Flug von New York City nach Oslo, Norwegen. Von dort aus plane ich dann die letzten 1000km mit dem Fahrrad bis nach Braunschweig zu fahren… Soweit mein Plan. Bis dahin werde ich euch aber sicherlich noch einige interessante Einträge präsentieren können. Falls ihr schon immer mal mit dem Fahrrad Norwegen, Dänemark oder Norddeutschland bereisen wolltet, haltet euch ein wenig Zeit Anfang Juni frei 🙂

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21 Antworten zu “Vancouver – California

  1. Pingback: Benamericana Video Episode 09 | pǝnamericana

  2. Pingback: Fazit? | pǝnamericana

  3. Hallo.
    Ich bin gerade durch Zufall über Vimeo auf deine Seite gestoßen.

    Eine gerissende Mavic 721-Felge ist leider ein bekanntes Problem bei Reiseradlern. Ist mir auch schon passiert! Und man findet viele Berichte dieser Art im Netz.
    Die Felge kommt anscheinend mit der typischen Reiseradler-Kombination relativ breite Reifen mit hohen Luftdrücken nicht klar. Als Downhill-Felge scheint sie hervorragend zu funktionieren, allerdings werden hier auch nur geringe Luftdrücke gefahren.

    • Ich habe leider keine Foren zu dieser speziellen Felge gecheckt, ich wünschte ich hätte es getan. Ich hatte zuvor auch schon kleine Microrisse bei den Nippeln gesehen. Die Antwort vom Mavic Support war ziemlich unbefriedigend, so das ich wohl in Zukunft definitiv andere Hersteller auswählen werde. Meine defekten Pedale die fast zwei Jahre und 8000km runter hatten wurden anstandslos von SRAM ersetzt!
      Auch wenn der Hersteller den Fehler beim Kunden vermutet, kann man sich doch etwas kulanter zeigen, bei einer 6 Monate alten Felge…
      Habe jetzt Bontrager Earl auf dem Hinterrad und bin sehr zufrieden.

  4. Moin Ben! Lange keinen Bericht mehr von dir gelesen. Alles ok bei dir?

  5. Weihnachtsmänner und Waschbären also :/ FUUU

  6. Hallo Digger,
    was für ein Bericht mit auf und abs. die mich und Chrissi tief bewegt haben.
    Einerseits freu ich mich dass du zurück nach Deutschland kommst, andererseits schade dass du die Tour nicht ganz bis zu Ende fährst. Von Norwegen bis Braunschweig , da ist doch bestimmt ein Besuch in Berlin drin! Hi Hi ! Naja ich wünsch dir für den Rest der Reise, mit Frankenstein alles Gute! Gruß? Stephan und Chrissi

    • Ja so jetzt, ich habe es einfach nicht mehr ausgehalten überall nach Postkarten für dich suchen zu müssen. Ich bin schon gar nicht mehr zum Radfahren gekommen. Ich werde sicherlich in Berlin vorbeischauen. Ob das mit dem Fahrrad passiert kann ich noch nicht sagen. Aber noch ist ja ein wenig Zeit bis ich wieder in Deutschland bin.

  7. Hey Ben,
    erst mal noch ein frohes und erfolgreiches Jahr 2013 wünsche wir Dir und mögen Deine weiteren Pläne – so wie sie jetzt sind – auch weiterhin viele positive Erlebnisse und Erfahrungen bringen und der Fahrradgott Dir gnädig sein :-).
    Wieder mal ein sehr interessanter und spannender Bericht von Dir – Mist nur, das Dein (fast) wichtigstes Reiseutensil doch wohl nicht ganz das gehalten hat, was es vor Deiner Reise bei der Begutachtung versprochen hat. Und was Dein Entschluss, die Reise doch nicht bis zu Ende zu fahren angeht – nun dann hätte ich wohl doch die Masada für Dich in Verwahrung nehmen können – ich hoff, Du nimmst mir das jetzt nicht übel ;-). Ich glaub , die wenigstens wären bei den Witterungsverhältnissen soweit gekommen.
    Na jedenfalls bist Du ja dann wohl zu Marisas und meiner Hochzeit immer September wieder im Lande – wohin kann ich Dir die Einladung schicken?
    Wir würden uns sehr freuen, Dich auf unserer Gästeliste zu haben.

    Halt weiterhin die Ohren steif
    Beste Grüße in die Ferne
    Evil und Marisa

    • Der Fahrradgott scheint mir doch sehr Rachsüchtig zu sein. Ich werde die Tage mal meine Reparaturstatistik ergänzen. Hätte nicht gedacht das ich soviele Ausfälle haben werde. Aber nach wie vor nur ein platter Reifen 😀
      Das mit der Masada war schon ok so. Ich weiß ja noch gar nicht so recht wie es ab Braunschweig dann weitergeht. Es wird sicherlich der Berufsalltag auf mich warten.

      Übrigends muss ich nur wegen dir noch ein wenig warten mit Heimkommen, nur damit du nicht recht behältst muss ich mich hier an den sonnigen Stränden Kaliforniens mit all diesen hübschen Frauen rumplagen. Man hat es schon nicht leicht als Radler 😉

      Die Einladung komme ich mir abholen wenn ich in Braunschweig bin, obwohl ich nicht weiß ob ich bis zu dir da raus radeln will, das ist so weit 🙂

  8. Hallo Ben, wir Rautheimer finden deine neue Reiseperspektive richtig gut!

  9. Hey Ben,
    die nachricht kam wirklich überraschend. Wenn man aber so sieht, was du schon alles erlebt hast / wettertechnisch erleben musstest, so bin ich total überrascht das du die strapazen in Alaska durchgestanden hast!
    Egal wie lange deine Reise nun noch dauern wird, wir freuen uns auf weiteres aufregendes Material von dir….und auch die übersetzung der filmchen wird es geben! Das sei versprochen!
    Bis dahin, wünschen wir dir weiterhin gute Fahrt….und wer weiß, vielleicht bin ich mit meinem Master schnell genug fertig um dich auch ein Stück zu begleiten (egal ob Amerika oder in Europa)!!! Lust hätte ich auf jeden Fall!

    Alles Gute vom Video-Team ,-)

    • Ich denke auch wenn du mit dem Master noch nicht fertig bist wirst du bestimmt1-2 Tage finden um dein quietschendes Kettensportgerät durch Niedersachsen zu bewegen. Ich denke da finden wir schon eine Möglichkeit. Ein wenig frische Luft hilft auch ungemein wenn der Master mal nicht so recht aufs Papier will 😉

      • bei mir sind immerhin noch beide räder heil..,-) und das Quietschen ist dank deinem tollen kettenöl ja auch geschichte! ,-)
        Dachte eigentlich an ein paar tage mehr und ausserhalb von deutschland, aber du hast recht, ein paar tage in Niedersachsen sind auf jeden fall drin und eine gute Abwechslung!!!

  10. Hi mein Großer,
    und wieder einmal bin ich nicht die erste mit einem Eintrag auf deinem Blog.Das wird wohl nach dem was ich gelesen habe auch zeitlich eng der erste Kommentator zu werden. Ich habe ja schon eine lange Mail geschickt und mich dort eingehend von mütterlicher Seite auszulassen. Ich freue mich das Du Deine Belohnung in Form von Sonne, Wärme und Wasser genießen darfst und nach den Strapazen ohne jeden Neid verdient hast. Auf jeden Fall mußt Du weiter so tolle Berichte in den Blog stellen und wenn Filmaterial vorhanden ist wird es doch hoffentlich weiter bearbeitet und eingestellt? Habe die verrückte Idee mir ein E-Bike zu mieten und in Deutschland ein wenig mit zuradeln *die spinnt die Alte* aber selbst damit werde ich noch zu langsam für Dich sein!!!
    Also genieße,genieße diese schöne Zeit und rolle weiter durch Deinen Traum der eben nicht ein Traum geblieben ist sondern einmalig bleiben wird egal wie es weiter geht oder wohin er Dich führt.
    Wie immer ganz,ganz,ganz,ganz,ganz dollleeeee Umarmung von Deiner MOM aus dem minus 15 Grad,schneereichen Zeitz in Sachensen -Anhalt

    • Ich habe dafür ja eine sehr lange e-mail bekommen, die mich sehr motiviert. Ein Ebike wird wohl nicht klappen, aber ein E36 Verpflegungstaxi ist eine tolle Alternative denke ich.
      Viele Grüße aus dem sonnigen Kalifornien

  11. Hey Ben, das sind ja mal Neuigkeiten! Und mir fallen doch gleich zwei Dinge ein die dann wohl leider nicht klappen. Erstens sehen wir uns dann wohl nicht 2014 in Argentinien und zweitens bekommen wir dann ja wohl keine Karte aus Chile….. Ich hätte dann gern eine Foto von dir, vorm Neptune Net Restaurant in Malibu am Pacific Coast Highway 🙂
    Ich wünsche dir noch wunderschöne 4 Monate in den USA. Geniess es und mach das Foto 😉

    • Ja, das mit der Karte tut mir leid, und du bist auch leider nicht der einzige dem dieses Schicksal blüht. Falls es noch einen anderen Ort gibt der dir gefällt schicke ich euch eine von dort, wie wäre es mit Mexico? 🙂
      Ich denke auch das ich 2014 wohl nicht wieder in Argentinien sein werde, aber das mit dem Foto steht auf meiner Liste, das bekomme ich definitiv hin.

  12. Oha! Das kommt in der Tat ein wenig überraschend, dass du die Tour nicht komplett wie geplant fährst. Aber ich denke es ist das Beste in Begleitung zu fahren, wenn dadurch der Spaßfaktor steigt. Und wer weiß: Vielleicht kann ich dich ja dann auf der letzten Etappe in Deutschland wenigstens begleiten 😉 Weiterhin gute Fahrt. Ich freue mich auf das nächste Update.

    • Das klingt nach einer guten Idee. Ich bin noch nicht ganz sicher wo ich nach Deutschland reinfahre. Aber wenn du wirklich Lust auf eine kleine Radtour hast, werde ich den Weg über Hamburg wählen. Das wird sicherlich lustig. Ist ja noch ein wenig hin, aber wir können das ja im Hinterkopf behalten!

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