Warmshowers – Coldshowers

Vieles ist geschehen, seitdem ich am 4. November die Fähre in Prince Rupert verlassen habe. Das ist jetzt knapp 1000 Kilometer her. 4 Jahreszeiten in 3 Wochen, Schnee, Wind, Regen und gelegentlich sogar Sonne. Was die Reise aber auszeichnet, sind Einglück die Menschen die mir begegnen und nicht das Wetter, das mich unablässig malträtiert und herausfordert.

Sonntagnacht, 4. November 2012 – Prince Rupert, Kanada
Dunkel ziehen die Wolken über die Fähre hinweg, das Fahrzeugdeck der Fähre leert sich. Die wenigen Fahrzeuge an Bord rollen langsam auf das kleine kanadische Zollgebäude zu. Die roten Rücklichter flammen in der Dunkelheit auf, ein leichter Sprühregen setzt ein und hüllt die Szenerie in einen kalten unwirklichen Schleier. Willkommen zurück auf der Straße!

Ja, die schönen Zeiten von gratis Mahlzeiten, kostenlosen Hotelzimmer und trocknen Nachtlagern sind erstmal vorbei. Prince Rupert macht sich nicht die Mühe einen langsam wieder einzugewöhnen, der Regen vor dem ich bereits gewarnt wurde, prasselt unnachgiebig auf mich herab. Also Regenhose an, Plastiktüten über die Socken, Kapuze auf und los geht’s.
Wie jetzt Plastiktüten über die Socken? Ja, leider funktioniert keine Gamaschen-Schuh Kombo nicht wie ich es gerne hätte. Durch die Fahrbewegung entstehen kleine Spalten und die nutzt das Wasser leider gnadenlos aus. Fahr ich hält wie ein Penner mit Plastiktüten an den Füßen, sieht man ja auch kaum.

Mein erstes Ziel hier in British Columbia ist Terrace, das liegt ca. 120 km bzw. 2 Tage entfernt. Die Küstenstraße ist angenehm flach und ich komme trotz des Gegenwindes gut voran. Der Regen ist aber doch sehr demotivierend, man kann kaum geradeaus sehen und trotz guter Regenklamotten ist alles klamm und kalt. Aber ich habe ein Ziel vor Augen, Terrace, eine warme Dusche, nette Gespräche und ein warmes Bett. Vor Ort erfahre ich dann auch, wie sollte es auch anders sein, dass im Moment ein ungewöhnlich starker Wind an der Küste weht. Es gab sogar vereinzelt Sturmwarnungen. Klar, wie sollte es auch sonst sein.
Ich muss wirklich sagen das die Warmshowers Website dieses Abenteuer bisher rettet. Ich hatte auf der Strecke von Prince Rupert nach Prince George (724km) 3 Übernachtungen eingeplant.

Ich kann nur sagen, dass alle Leute die ich dabei getroffen habe extrem freundlich und unglaublich hilfsbereit sind. Ich hätte nie gedacht, das man so Willkommen geheißen wird und jeder so bemüht ist, mir fehlen echt die Worte um zu beschreiben wie gut es sich anfühlt.
Ich hoffe, das ich nach meiner Tour auch in der Lage sein werde etwas an die Community zurück zu geben.

Die Wärme, die ich von den Menschen erfahre, steht leider in extremen Gegensatz zum Wetter auf meiner Tour. Während ich am Anfang „nur“ Regen zu ertragen hatte, fing es dann auf halber Strecke an extrem zu schneien.

Der Schnee kam mit Einbruch der Dunkelheit, es war kurz vor meinem Campground den ich mir als Tagesziel ausgesucht hatte. Ein kleiner netter Platz, ungefähr 5km abseits der Straße. Leider hatte ich nicht bedacht, das die Seitenstraßen nicht so gut geräumt sind wie der Highway. Also blieb mir nichts weiter übrig als mein Rad im Schein meiner Taschenlampe die letzten 3km durch dichtes Schneegestöber Bergauf zu schieben. „Gleich habe ich es geschafft, hinter der nächsten Kurve…“ Tja, wer unaufmerksam ist, wird bestraft. Ich hatte auf der Karte nicht genau hingesehen, das war kein Campground sondern eine Recreational Area, sprich da stand ne Bank und ein Mülleimer umgeben von einem halben Meter Schnee in alle Richtungen.

Ich war unschlüssig was ich tun sollte, einen Platz für mein Zelt Freischaufeln? Zurück zum Highway? Und dann? Hmmm… Da war doch ein überdachter Infostand etwa 2 Kilometer zurück, also zurückgeschoben, Isomatte und Schlafsack unter die Infotafeln geschoben und mal eine Nacht im freien Verbracht.

Es hatte zum Glück auch aufgehört zu schneien, wie immer wenn ich nicht fahre oder im Zelt bin, und die Temperatur von ca -7°C war sogar erträglich. Am nächsten Morgen habe ich das anders gesehen, als ich aus dem Schlafsack raus musste, aber das ist immer so. Also schnell aufs Rad und losfahren, dann wird es auch warm.

Ich hatte in Smithers so unglaubliches Glück mit meinem Host, dass ich es hier extra erwähnen muss. Ich habe dort bei Deirdre übernachtet und hatte das Glück, das sie mir zwei weitere Bekannte auf der Strecke vermitteln konnte. Diese haben mich auch mit offenen Armen in Empfang genommen. Einen absolut fremden Menschen, den sie noch nie zuvor gesehen haben! Genial! Auch hat sie mir selbstgebackene Kekse mitgeben die so unglaublich gut sind, dass ich definitiv noch das Rezept auftreiben werde. Ich werde mich dann auch mit Ihr nochmal in Vancouver treffen, da sie über Weihnachten auch dort ist.

Als ich im Verlauf der nächsten Tage mich weiter Prince George näherte wurde das Wetter in der Tat besser. Die Kanadier sind bis dahin immer sehr hinterher gewesen wenn es darum geht Schnee zu räumen. Ich hatte manchmal den Eindruck das mehr Schneepflüge als Autos auf der Straße waren. Als Radfahrer hat man jedoch den Nachteil, das man das leckere Salz, Sand, Schnee Gemansche großzügig über sich und sein Rad verteilt bekommt. So sah ich nach 2 Tagen aus, wie… Ja jedenfalls nicht als wäre ich auf befestigten Straßen unterwegs gewesen.

Prince George gestaltete sich eher unspektakulär und abgesehen davon, das ich in Kanada kein Blut spenden darf weil ich Europäer bin, gab es da keine Ereignisse.
Nach einer Übernachtung bei meinem Warmshowers Host, und ein wenig Milka- Gipfelschokolade mit Erdnussbutter, machte ich mich dann endlich auf den Weg nach Süden Richtung Vancouver, 780km verkündete das Schild an der Strasse. Na dann los!

Na dann los, dachte sich auch der Wind der mir entgegenschlug, unbändig wie ein wildes Tier und unablässig zerrten Böen an mir. Ich hatte mich ja bereits ausgiebig über den Wind in Alaska beschwert, aber dieser Abschnitt steigerte das ganze was das demotivationspotential anbelangt nochmal. Ich hatte nicht selten Lust das Rad einfach in den Straßengraben zu werfen und aufzugeben. 5 Tage und 250km ohne eine Pause vom Gegenwind war ich dann echt fertig. Selbst in den Pausen war es fast unmöglich dem Wind zu entkommen. Der Wind hatte auch an Intensität so zugenommen, das ich Bergauf nur noch stark schwankend mit 8-10km/h und selbst Bergab fluchend mit 12-14km/h vorankam. Kurz vor Lac La Hache musste ich dann aufgeben. Ich empfand es einfach als zu gefährlich, am Straßenrand wo man auch noch von LKW’s durchgeschüttelt wird, weiterzufahren.

Also Daumen raus und nach 30min konnte ich mein Rad auf die Ladefläche eines Pick Up wuchten und weitere 10min später war ich an meinem echt schönen Campground in Lac La Hache angekommen.

Hier bleibe ich mindestens zwei Nächte dachte ich mir, Zelt an den See gestellt und entspannen. Ich konnte es kaum glauben, aber am frühen Nachmittag konnte ich plötzlich meinen Schatten sehen… ja Sonne, ganz wirklich und sogar warm. Das zaubert doch ein Lächeln aufs Gesicht. In der Nacht konnte ich dann noch einen sternenklaren Himmel bewundern und sehen das sich die Windrichtung geändert hatte. Wind aus nördlicher Richtung! Mit einem breitem Grinsen legte ich mich in meinen Schlafsack und freute mich auf den nächsten Radeltag.

Was war das für ein Geräusch? Regen? Aber nur ganz leicht, naja gibt schlimmeres, also Reisverschluss auf und… alles Weiss… Schnee!

Dann fahre ich eben mit Snowboardbrille, halb so schlimm, Hauptsache Rückenwind. Leider entwickelte sich das bisschen Schnee innerhalb der nächsten Stunde in einen ausgewachsenen Blizzard. Egal ich fahre weiter, ich kann ja nicht schon wieder trampen. Dann sehe ich kurz vor 100 Mile House jemanden am Straßenrand stehen und winken… Alex der mich gesehen hat und sich sorgen macht und zu sich einlädt bis der Sturm vorüber ist.

Und hier sitze ich nun, auf seiner Couch und genieße eine Fürsorge und Freundlichkeit die ihres gleichen sucht. Es macht mich tief traurig, aber morgen muss ich mich wieder auf den Weg machen, der Wetterbericht kündigt eine zweitägige Schneepause an und ich versuche in dieser Pause weiter nach Süden zu gelangen. In ca. 100km ist hier eine Art Wettergrenze und ab dort werde ich hoffentlich mehr Glück mit dem Wetter haben.

Als Fazit für diesen Abschnitt meiner Reise kann ich nur sagen, das mich das Wetter echt fertig macht. Ich weiß nicht was ich verbrochen habe um solche Wetterkapriolen zu verdienen. Ich weiß auf jeden Fall, dass wenn es weiterhin so bleibt, werde ich mir ein paar Gedanken über Alternativen machen. Es ist einfach so, dass ich aufgrund der Bedingungen die Natur so gut wie gar nicht erfahren kann. Entweder ich sehe nur Asphalt, weil ich geduckt im Gegenwind Berge hochradel oder krieche Abends todmüde in meinen Schlafsack und habe keine Augen für die Natur. Ich bin immer noch zuversichtlich das sich alles bessert wenn ich den Winter hinter mich gebracht habe. Aber auch mein Optimismus hat Grenzen, diese Tour sollte keine Tortour sein.

Ich halte euch auf dem laufenden…

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16 Antworten zu “Warmshowers – Coldshowers

  1. Pingback: Fazit? | pǝnamericana

  2. Hallo Ben,
    Gott wusste,was wir brauchten, als er Dich mit Alaska Zeit in unseren uebervollen Adventskalender einfuegte.
    Und die sicher 7 dutzend cookies, die Du backtest wanderten aufverschiedene Konzerte mit. Bei einem Fundraiser kaufte jemand sogar den ganzen Teller auf einmal,
    Tausend Dank!
    Antje

  3. Tom aka Half Evil

    Hey Ben,
    hab großen Respekt dafür, wie Du Dich bisher schlägst und kann nur sagen, ich hätte wohl schon eher aufgegeben oder mir einen anderen Weg gesucht, die Reise fortzusetzen [trampen ist doch eine sehr sinnvolle Alternative :-)…].

    Und beim Lesen Deines letzten Eintrages viel mir doch sofort bei dem Satz „(…)Als Fazit für diesen Abschnitt meiner Reise kann ich nur sagen, das mich das Wetter echt fertig macht. Ich weiß nicht was ich verbrochen habe um solche Wetterkapriolen zu verdienen(…)“ ein, das halt nur besondere Menschen besonders geprüft werden. Bin mir aber sicher, das Du später auf Deiner Reise für die Strapatzen belohnt werden wirst und dann zurück blicken und sagen kannst – so schlimm war es doch eigentlich garnicht:-).

    Wünsch Dir auf jedenfall – soweit dafür überhaupt ein Gefühl aufkommen kann – eine schöne Adventszeit und hoffentlich bald angenehmeres und fahrradfreundliches Wetter.

    Beste Grüße
    Evil

  4. Hier mal was schönes für zwischendurch an alle die diese Seite lesen oder Ihren „Senf“ dazugeben!
    Habe am 1.Advent um 9 Uhr morgens einen lieben Anruf von Ben aus Kanada erhalten.Es geht ihm gut und er ist wohl endlich über die Wettergrenze gekommen und hörte sich auch so an wie Ben klingt wenn er die Wahheit spricht(gute Erziehung ist eben alles*Schulter klopfen*) und er hat auch noch keinen großen Körpergewichstverlust bemerkt.Aber trotzdem wird das German-Paket eine Bereicherung für seinen Speiseplan bedeuten.Er hat auch immer wieder von der einzigartigen Gastfreundschaft und Freundlichkeit erzählt und er meint das wäre genau „sein Ding“. So hat er trotz vieler andersartiger Meinungen die Menschen dort eben nicht als oberflächlich erlebt und die Familie als Institution trägt jeden der dazu gehört,wenn auch nur kurzzeitig. Er hat bisher sehr,sehr wenig Fernseh gesehen denn dort wird auch mit den Kids erzählt und nicht die Glotze als Babaysitter benutzt. Natürlich ist es nicht bei allen so aber aus seinen früheren Erfahrungen (10 Mon.Amerika als Austauschschüler) kann er von sehr viele gleichartigen Erfahrungen erzählen.
    Die Frostschäden sind bis auf noch leichte Mißempfindungen in den Fingern gut verheilt und er wird sich auf Grund des schnellen „Vorankommen“ gut Zeit lassen um nach Vancouver ins Backpaker Motel zu kommen. Dort werden wir am 24.Dez.abends,bei Ben ist schon der 25.Dez.nachts, per Skyp ein wenig Weihnachten zusammen erleben.
    Und neue Fotos und Filmchen werden dann bestimmt auch von den vergangenen Erlebnissen hier zu sehen sein.
    Alle die die Daumen gedrückt haben kann gesagt werden es hat geholfen und die „Karawane“ zieht weiter in die richtige Richtung, nämlich neuen Abenteuern entgegen.
    Allen eine schöne Adventszeit und laßt es euch gut gehen,
    Bens MOM

    • Das klingt doch super! Vor zwei Tagen ist auch die erste Ladung an Videomaterial von Ben bei uns eingetroffen. Die kommenden Tage werden wir uns diesen sicher widmen können, sodass es auch im Bereich Video weitergeht! ,-)
      Ganz liebe Grüße aus Braunschweig nach Zeitz und Kanada! 😉
      Hendrik

  5. Thomas von Matterhorn

    Moinsen Benomat,
    vieeeele Grüße aus der WG.

    Wasn da los? Fähre, Anhalter, ich dachte Du wolltest mit dem Fahrrad fahren? 😉

    Dein Reisebericht liest sich sehr anschaulich, hast ja schon ne Menge erlebt. Wow schon 2 Monate unterwegs. Jetzt bloß nicht aufgeben. Es ist Winter und du bist im im Norden von BC, da musste jetzt durch und wenn es noch so hart ist. Dafür wirst du später umso stolzer auf dich sein. Und belohnt werden wenn es Richtung California geht 😉
    Außerdem fährste ja vom Norden nach Süden – also permanent bergab! Voll einfach ey!

    Leider sind die, die ich in Vancouver kennengelernt hatte nicht mehr dort, sonst hätt ich da viell. was vermitteln können.

    Hier in BS ist alles easy, im Oktober hatten wir noch ein paar warme Tage, die wir – gerne mit Grill – auf meinem Balkon auf allerfeinstem Mahagoni-Holzboden verbracht haben 😉
    Inzwischen warte ich hier auf den ersten Schnee, um endlich mal mit Snowboard Richtung Harz aufbrechen zu können.

    Also, freue mich über weitere Berichte von dir! Und nicht aufgeben!

    VG,
    Thomas

    PS
    Funktionieren eigentlich die Solarzellen wie erhofft?

  6. Lieber Ben,

    du kannst einem wirklich leid tun, dass du so ein pech mit dem wetter hast. aber ich drücke dir die daumen, dass du das tatsächlich bald hinter dir hast und du wieder gut vorankommst und der trip dir auch wieder freude bringt. es ist schön zu hören, dass dir wenigstens die menschen in deiner umgebung kraft und unterstützung geben können. halte durch, du wirst sehen, dass sich bald alles zum guten wendet. lass schnell wieder von dir hören. gute fahrt und liebe grüße claudi

  7. Hi German-Extrem-Biker,
    ich antworte diesmal nicht als erste(wie es sich eigentlich f.eine besorgte Mutter gehört) aber das zu lesen mußte ich dann doch erstmal verdauen,mit anderen austauschen und nun eine Riesen-Portion Kraft und Zuversicht zu Dir senden. Habe schon für das Weihnachtspäckchen einiges besorgt aber wenn ich so lese was Du leistest wird wohl alles an „Weihnachts-Süßwaren“ zu Dir im XXXXL Format nötig sein.Noch kannst Du Wünsche äußern geht alles nächste Woche auf Reisen(mit Amazon Beilage) und die Lila Kuh gehört wie immer auch dazu!
    Ben sei stark und ich sage auch nie,nie wieder das ein bisschen an Unwegsamkeit zu Deinem Abenteuer dazu gehört,wie konnte ich nur!!!
    Aber den Daumen raus um einfach mal etwas Landschaft zu sehen bekommen ist wirklich „Null Problemo“ wer weiß wer vor Dir schon ähnliches gemacht hat aber sich hinterher als „richtiger Biker“ feiern ließ.
    Ganz liebe,herzliche Grüße aus dem novembergrauen,nieseligen Zeitz schikt Deine MOM

  8. Hey Ben, es tut echt gut von deinem Abenteuer zu lesen. Zwar komm ich mir jetzt wie eine Memme vor, wenn ich bei unseren vorwinterlichen Temperaturen schon Handschuhe anhab und friere – aber dafür motiviert es mich echt, wenn ich sehe, welche Strapazen du überstehst. Da werden die eigenen Alltagsproblemchen doch schnell lächerlich.
    Was machen eigentlich die Erfrierungen? Hat man da länger was von oder bist du die quasi wieder losgeworden?
    Weiterhin gutes Durchhalten 🙂 Ich denk an dich.

  9. Unbekannterweise ein herzlicher Gruß aus Braunschweig ! Ich verfolge Ihr Projekt mit großem Interesse und großem Respekt und freue mich schon über weitere Berichte der spannenden Reise. Vielen Dank für Ihre Bereicherung meines Alltage, viel Glück und besseres Wetter, Gruß,
    Peter V.

  10. Man Ben,
    das was du hier machst , da kann man nur den Hut vor ziehen. Ich habe jetzt all meinen Freunden von deiner Seite erzählt und ein paar haben sich auch schon deine Berichte durchgelesen und die finden es auch Super.
    Die beiden Videos (auch wenn das eine echt traurig ist) finde ich auch echt super.
    Wie ich lese ist die Skibrille bei dir besser aufgehoben als bei mir. Grins
    Warte schon auf die nächste Postkarte von dir .
    Gruß Stephan und Chrissi

  11. Hi Ben,
    das Wetter ist ja genau das, was man gerade am Anfang zur Motivation nicht wirklich gebrauchen kann. Deshalb meinen Respekt, dass Dein Bike nicht im Strassengraben gelandet ist. Du kannst es ja auch so sehen: Wenn Du die Wetterscheide erreicht hast, kann Dich später nichts mehr aus der Ruhe bringen. Kluge Worte aus einem 20 Grad warmen, sturm-und schnee sicheren Zimmer 😉
    Herzliche Grüße
    Manfred

  12. Endlich neue Nachrichten aus der Wildnis Amerikas 🙂 Ich checke deine Website ja nahezu täglich und lese jeden Beitrag ganz gespannt. Dickes Lob und Hut ab für deinen Einsatz.
    Was machen eigentich die Bären, die KIller-Bieber und die eisigen Maulwürfe? Hat schon einer nachts in dein Zelt gebissen oder so?
    Ganz liebe Grüße und ganz viel Kraft für die kommenden Kilometer!!
    Wiebke L

  13. Ben!
    Das ist wirklich unglaublich was du leistest. Und ich drücke Dir alle Daumen, dass du bald lieberes Wetter hast! Verliere deine gute Laune nicht und pass auf Dich auf;)
    Viele Grüße, Laura

  14. Hallo Ben, es freut mich sehr endlich wieder von Dir zu lesen! Ich bin mir total sicher, dass das Beste noch kommt 🙂 Vom Wetter so herausgefordert zu werden ist sicherlich nicht schön, und natürlich wünsch ich Dir bald mehr von der Natur zu sehen. Es ist nunmal einfach schon November und ich hoffe genau wie Tina, dass die Wettergrenze dir Schwung bringt. Außerdem kann ich was Kalifornien betrifft sagen, dass der Wind dort immer vom Pazifik kommt, also immerhin nicht von vorne sondern eher von der Seite 😉
    Halt durch, wir denken an Dich und freuen uns schon bald wieder was von dir zu lesen 🙂

    Marco

  15. Lieber Ben,
    Birthe und ich waren gestern essen und haben philosophiert, was du wohl grad machst und wie es dir geht! Schön, ein Lebenszeichen von dir zu haben. Dachte schon du hast einfach als neuer Kapitän die Fähre übernommen:)
    Nach deinem Bericht möchte man so gern einfach den Wettergott bestechen. Pass auf dich auf! Und wenn du nicht mehr weiterkommst, dann nimm einfach den nächsten Anhalter. Die Tour soll dir Spaß machen und keine TorTour (hehe ein Uliwitz) sein. dein schlechtes Gewissen kann sich ja gern mal 1000km mit Gegenwind und Kälte abrackern:) Ich drück die Daumen, dass die Wettergrenze wirklich eine Wettergrenze ist…
    Freu mich bald wieder von dir zu hören! Lg, Tina

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